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Sitzungsvorlage - 00/413/2017  

Betreff: Erstprädikatisierung "staatlich anerkannter Erholungsort"
Status:öffentlichSitzungsvorlage-Art:öffentliche Sitzungsvorlage
Verfasser:1. Frau Schult
2. Herr Höfelmeier
Federführend:Hauptamt Bearbeiter/-in: Schult, Kerstin
Beratungsfolge:
Tourismusausschuss Vorberatung
14.06.2017 
Sitzung des Tourismusausschusses ungeändert beschlossen     
Samtgemeindeausschuss Entscheidung

Sachverhalt:

Von 1981 bis 2010 waren Hüde und Lembruch staatl. anerkannte Erholungsorte. Durch eine neue Verordnung im Jahre 2005 wäre in 2010 eine neue Prädikatisierung erforderlich gewesen. Aufgrund der dafür notwendigen Aufwendungen von geschätzt 40.000 € entschied sich  der SGA  gegen eine erneute Prädikatisierung.

Da nun erneut in der letzten Tourismusausschusssitzung die Diskussion angestoßen wurde, eine Anerkennung als staatl. Erholungsort anzustreben, hat die Verwaltung  das Für und Wider  aufgelistet. Außerdem sind auch, soweit einschätzbar, die damit verbundenen Kosten aufgeführt.

Ein Telefonat mit Frau Wüst vom Amt für regionale Landesentwicklung, das für die Prädikatisierung  zuständig ist, hat ergeben, dass die Kriterien am Dümmer aktuell nicht erfüllbar sind. Frau Wüst stellt die Frage, welches Ziel mit dem Prädikat verfolgt werden soll, denn eine kleine touristische Destination kann sich auch ohne das (gesundheitsorientierte) Prädikat am Markt präsentieren. Zur Erfüllung der Kriterien würden enorme finanzielle wie personelle Aufwendungen erforderlich. Außerdem erreicht der Ort Lembruch lt. amtlicher Statistik in den vergangenen Jahren überwiegend nicht die vorgeschriebene Mindestaufenthaltsdauer von 2,5 oder mehr Nächten pro Gast.  

 

Fazit: Ein Erstprädikatisierungsverfahren zum staatlich anerkannten Erholungsort würde heute an einigen Kriterien scheitern. Gleichwohl sind die zu erfüllenden Kriterien vernünftige Ziele, die sich die Orte Lembruch und Hüde in den kommenden Jahren sukzessive setzen sollten. Nachzubessern ist insbesondere bei den Themen Servicequalität (Klassifikation der Unterkünfte), Barrierefreiheit und Angeboten wie öffentlichen WCs oder öffentlichem Internet.

 


Beschluss:

Der Tourismusausschuss empfiehlt eine Neuakkreditierung „staatlich anerkannter Erholungsort“ nicht zu betreiben.

 

Der Samtgemeindeausschuss beschließt keine Neuakkreditierung „staatlich anerkannter Erholungsort. zu beantragen

 


Finanzielle Auswirkungen:

 

 


Anlage/n:

Übersicht Voraussetzungen staatl. anerkannter Erholungsort

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 anlage sv staatl. anerk. erholungsort (21 KB) PDF-Dokument (51 KB)