Aufgrund des Klimawandels werden heiße Tage, Tropennächte und längere Hitzeperioden in Zukunft häufiger auftreten. Besonders in städtischen Bereichen ist die Anpassung an extreme Hitze unerlässlich. Der sogenannte Wärmeinseleffekt, der durch dichte Bebauung und versiegelte Flächen entsteht, sorgt dafür, dass sich versiegelte Bereiche stärker aufheizen als ländliche Gebiete. Längere Hitzeperioden können eine große körperliche Belastung darstellen.
Wichtige Hinweise bei Hitze:
- Direkte Sonneneinstrahlung meiden
- Luftfeuchtigkeit reduzieren
- Für gute Luftzirkulation sorgen
- Körperliche Anstrengungen einschränken
- Regelmäßig Wasser trinken
- Niemals Kinder, hilflose Menschen oder Haustiere in geschlossenen Autos zurücklassen – auch nicht für kurze Zeit!
Bitte achten Sie besonders an heißen Tagen auf sich und Ihre Mitmenschen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Pflegebedürftige, chronisch Kranke, Kinder sowie Menschen, die im Freien oder körperlich schwer arbeiten. Überhitzung kann ernsthafte Folgen für die Gesundheit haben, wie Herz-Kreislauf-Probleme oder im schlimmsten Fall einen tödlichen Hitzschlag.
Wenn Sie bei sich oder anderen Anzeichen wie wiederholtes starkes Erbrechen, Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen, sehr hohe Körpertemperatur (über 39 °C), Krampfanfälle, Kreislaufschock oder starke Kopfschmerzen bemerken, handeln Sie sofort: Rufen Sie den Notruf 112 an und leisten Sie Erste Hilfe.
Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass wir alle gut durch die heißen Tage kommen. Bleiben Sie achtsam und passen Sie auf sich und Ihre Mitmenschen auf!

