Fotos und Dokumente erzählen Geschichte(n)
Das kommunale Archiv der Samtgemeinde Altes Amt Lemförde bietet ein breites Spektrum an historischen Quellen: Amtliches Schriftgut, Karten, Baupläne, Zeitungsartikel oder Fotos. Sie erzählen von der Geschichte der Mitgliedsgemeinden und der Menschen, die in ihnen wohnen oder gelebt haben.
Unter der Rubrik „Fotos und Dokumente erzählen Geschichte(n)“ geht das Samtgemeindearchiv Lemförde auf die Suche nach schriftlichen und fotografischen Quellen, die faszinierende Einblicke in Themen vermitteln, die die Region in der Vergangenheit bewegt haben und vielfach bis heute nachwirken.
Nicht alle Fotos lassen sich eindeutig identifizieren. Das Samtgemeindearchiv ruft dazu auf, bei der Auflösung der Fotos und Rekonstruktion ihrer historischen Hintergründe zu helfen. Setzen Sie sich mit uns telefonisch oder per E-Mail in Verbindung: 05443 8657 oder von-husen@t-online.de
28.04.2026
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BLOG 05/2026: Graue Literatur: Der Kotten Kammerahl in Hüde
Graue Literatur bezeichnet Publikationen, die nicht über kommerzielle Verlage erscheinen und somit nicht im klassischen Buchhandel erhältlich sind. Dazu zählen Arbeitsberichte, Forschungsberichte, Dissertationen und Masterarbeiten. Der grauen Literatur zuzuordnen sind auch Texte, die wissenschaftlichen Ansprüchen nicht genügen und womöglich auch gar keinen wissenschaftlichen Anspruch erheben wollen. Dies ist oft bei familiengeschichtlichen Abhandlungen der Fall, wenn der Verfasser auf Material in Privatbesitz zurückgreifen konnte. Sie können für die regionale Geschichtsforschung durchaus interessant sein, da sie häufig Informationen enthalten, die sonst nirgendwo publiziert sind oder nur dem Autor zugänglich waren.
26.03.2026
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BLOG 04/2026: April, April! – Als Zeitungsenten noch die Gemüter erhitzten
„April, April“ meint weder den gleichnamigen schwedischen Popsong, mit dem Siw Malmkvist und Gunnar Wiklund die schwedische Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 1961 gewannen, noch die Filmkomödie unter der Regie von Detlef Sierck aus dem Jahr 1935, in der Erhard Siedel in der Hauptrolle den vermögenden Nudelfabrikanten Julius Lampe verkörpert. „April, April“ lautet der schadenfrohe Ausruf, wenn es gelungen ist, ein argloses Opfer am 1. April mit einer erfundenen, spektakulären oder fantastischen Geschichte in den „April“ zu schicken und es so „zum Narren zu halten“.
27.02.2026
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BLOG 03/2026: Kronprinzessin Marie von Hannover wird Lemförder Schützenkönigin
Ein Beitrag zum 225-jährigen Jubiläum des Schützenvereins Lemförde e. V.
Schützenfeste sind in vielen Regionen Deutschlands beliebte Volksfeste. Während verschiedener Wettkämpfe messen sich die Teilnehmer beim Scheibenschießen, Vogelschießen oder in anderen Disziplinen. Veranstaltungsort sind Festplätze, auf denen Zelte aufgebaut werden. Wert wird auf eine angemessene traditionelle Kleidung der Teilnehmer gelegt. Gäste hingegen sind keinem Kleiderzwang unterlegen und genießen neben dem geselligen Beisammensein das Rahmenprogramm der Schützenfeste: Karussell fahren, Tanz, Musikprogramm, die Bewirtung mit Speisen und Getränken.
06.02.2026
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BLOG 02/2026: Als der Arzt noch mit dem Cabrio chauffiert wurde
Anfang des 20. Jahrhunderts waren Automobile noch eine Seltenheit und nur etwas für die reicheren Schichten und Standespersonen. Sowohl die Technik, Handhabung und das Straßennetz hatten noch nichts mit unserer heutigen Zeit zu tun.
30.12.2025
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BLOG 01/2026: Als in Lemförde die Straßenbeleuchtung elektrifiziert wurde
Wer heute bei Dunkelheit über die Straßen innerhalb des Flecken Lemförde geht, empfindet es als selbstverständlich, dass die Straßen mit elektrischen Lampen gut ausgeleuchtet sind. Das war jedoch nicht immer so. Zwischen 1866 und 1913 erhellten vom 1. Oktober bis zum 1. April Petroleumlampen die Straßen der Ortschaft. Der Gemeindediener sorgte dafür, dass sie pünktlich angezündet und in hellen Vollmondnächten um 22 Uhr für die Zeit des Mondscheins gelöscht wurden, um Petroleum zu sparen. Die Kosten für den Brennstoff trug die Kommune. Zwischen April und Oktober wurden die Laternen abgenommen, repariert und auf dem Rathaus verwahrt.
01.12.2025
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BLOG 12/2025: Aus den Anfängen des Sports: Der Turnverein Lemförde 1905-1912
Sportvereine spielen in Deutschland eine wichtige gesellschaftspolitische Rolle. Die Sportvereinslandschaft in Deutschland ist mit ca. 90.000 Sportvereinen breit aufgestellt. Insgesamt lassen sich etwa 27 Millionen Vereinsmitgliedschaften verzeichnen, was rund einem Drittel der deutschen Bevölkerung entspricht.
06.11.2025
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BLOG 11/2025: Ein lieblicher Ort voll Anmut und Schönheit
Tourismus-Werbung in Lemförde 1926-1929
Werbung erreicht uns heute über so viele Kanäle wie noch nie. Die Globalisierung und der technische Fortschritt sorgen für immer neue Werbeformen und -möglichkeiten, gezielt Marken und Markenimages zu etablieren. Bevor das Internet seit Mitte der 1990er Jahre zu einem zentralen Informationsmedium für Reisende wurde, erfolgte die Suche nach einem Reiseziel über Reisebüros oder Werbeschriften. Im kommunalen Archiv der Samtgemeinde Altes Amt Lemförde werden unter anderem auch Belege der Tourismuswerbung aus dem frühen 20. Jahrhundert aufbewahrt. Dazu zählen undatierte Werbebroschüren aus der zweiten Hälfte der 1920er Jahre.
Mit der Gründung des Verschönerungsvereins in Lemförde begann nicht nur der Ausbau der touristischen Infrastruktur, sondern auch die Notwendigkeit, die Vorzüge Lemfördes als „Luftkurort“ für Urlaubsaufenthalte aktiv zu bewerben.
02.10.2025
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BLOG 10/2025:Ein Symbol des Rechtsstaats: Das Amtsgericht Lemförde 1852-1859
Nach der Revolution von 1848 wurde im Königreich Hannover die Rechtsprechung von der Verwaltung getrennt und die Patrimonialgerichtsbarkeit abgeschafft. Mit der Verordnung vom 7. August 1852, die Bildung der Amtsgerichte und unteren Verwaltungsbehörden betreffend, wurde das königlich hannoversche Amtsgericht Lemförde gegründet. Es umfasste das Amt Lemförde und war dem Obergericht Nienburg untergeordnet.
02.09.2025
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BLOG 9/2025: Vor hundert Jahren - Das Kreistierschaufest mit Gewerbeausstellung in Lemförde 1925
Die „Highlights“ für Archivarinnen und Archivare sind die unvermuteten Funde von interessanten Dokumenten und Fotos. Hierzu zählt eine Broschüre, die vor hundert Jahren anlässlich des Kreistierschaufestes am 3. und 4. September 1925 im Flecken Lemförde veröffentlicht wurde.
06.08.2025
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BLOG 8/2025: Wurde das Fliegengitter in Lemförde erfunden?
Alte Zeitungen und Magazine haben einen einzigartigen Charme. Sie sind mehr als nur Druckerzeugnisse – sie sind echte Zeitdokumente, die Emotionen wecken und Erinnerungen lebendig werden lassen. Sie sind gleichsam eine Reise in die Vergangenheit.
03.07.2025
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BLOG 7/2025: Dem Inferno hilflos gegenüber
Brand und Wiederaufbau des Dorfes Brockum 1822-1831
Noch bis weit ins 20. Jahrhundert stellten Brandkatastrophen eine ständige Bedrohung für Städte und Gemeinden dar. Bis heute in Erinnerung geblieben ist der 16. September 1822, als das Dorf Brockum von einem großen Brandinferno heimgesucht wurde.
30.05.2025
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BLOG 6/2025: Als in Stemshorn noch die Radfahrkarte benötigt wurde
Gegen Ende der 1890er Jahre eroberte das "Sicherheitsfahrrad" mit gleichgroßen Rädern den Markt. Es löste das Hochrad ab und machte es schneller und für größere Entfernungen geeignet. Es war unserem heutigen Fahrrad schon sehr ähnlich. Wer Fahrrad fahren konnte, genoss eine größere Mobilität. Doch man konnte sich nicht einfach aufs Fahrrad setzen und losfahren, denn wer mit dem Fahrrad unterwegs war, musste stets eine „Radfahrkarte“ dabeihaben.
06.05.2025
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BLOG 5/2025: „Darf ich volltanken bitte?“
Die Tankstelle Engelbrecht in Lembruch
Tankstellen finden sich heute in fast jedem Ort. Vor hundert Jahren waren sie noch eine Seltenheit. Als Ende des 19. Jahrhunderts das Automobil erfunden wurde, machte sich sicherlich noch niemand Gedanken darüber, welche Verbreitung es einmal finden würde und welch eine Aufgabe die flächendeckende Versorgung mit Treibstoff eines Tages wäre.
28.03.2025
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BLOG 4/2025: „Mein Sehnen du, mein Dümmerstrand“
Am 12. Februar 1881 wurde Georg Wendt in Diepholz geboren. Er wuchs auf dem elterlichen Hof in Vossenbruchhof auf. Nach dem Besuch der Volksschule Lembruch wurde er in Burlage konfirmiert. Er absolvierte eine Ausbildung bei der Deutschen Reichsbahn in Natrup-Hagen. Nach Beendigung seiner Dienstzeit kehrte er am 1. Oktober 1945 mit seiner Familie in die alte Heimat nach Burlage zurück. Dort starb er am 20. Januar 1956.
04.03.2025
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BLOG 3/2025: Die Entstehung der Hausnummern im Amt Lemförde
In Deutschland werden Hausnummern im Rahmen der Gebäudeadressierung amtlich vergeben. Sie dienen der Adressierung, Orientierung und der Auffindbarkeit eines Gebäudes. Die heutigen Hausnummern der Gemeinden werden seit 2005 nach dem System der Orientierungsnummerierung vergeben. Hierbei erhält z.B. die rechte Straßenseite die geraden und die linke Straßenseite die ungeraden Nummern. Doch das war nicht immer so.















